Winterfreuden und Winterdienst

Auch Grundstückseigentümer müssen mit ran

Die Winterdienstsatzung sieht auch vor, dass Grundstückseigentümer die Gehwege und gemeinsamen Geh-Rad-Wege räumen und/ oder dort streuen müssen. Erfahrungsgemäß sorgen glatte Fuß- und Radwege für viel Unmut im Winter. Deshalb noch einmal zu Erinnerung:

Der Griff zu Besen oder Schneeschieber muss direkt nach dem Ende des Schneefalls erfolgen. Sollte es bis nach 20 Uhr schneien, muss der Schnee auf Geh- beziehungsweise Geh-Rad-Wegen und an Haltestellenbuchten bis 7 Uhr an Werktagen sowie bis 8 Uhr an Sonn- und Feiertagen geräumt oder das Glatteis abgestumpft sein.

Zum Abstumpfen von glatten Flächen dürfen in der Regel nur Materialien wie Splitt, Sand oder Granulat verwendet werden. Salz zum Abtauen von Glatteis ist nur in Ausnahmefällen, beispielsweise auf Rollstuhlrampen erlaubt.

Kein Winterdienst kann teuer werden

Wer als Grundstückeigentümer nicht für einen ausreichenden Winterdienst sorgt, kann mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren und einer Geldbuße von bis zu 500 Euro rechnen.

Sollte es durch mangelhaften Winterdienst zu Personenschaden kommen, kann die geschädigte Person eine Anzeige wegen Körperverletzung erstatten. Darüber hinaus kann die geschädigte Person auch zivilrechtliche Forderungen wie Behandlungskosten und Schadensersatz gegen den Grundstückseigentümer geltend machen.

Weitere Informationen finden Sie in der Winterdienstsatzung und auf der Seite der Stadtreinigung Leipzig.